Allgemein

Dies ist eine Antwort zum Kommentar des Innenminister Friedrichs in Bild. Nein, ich verlinke nicht zum Käseblatt.

Ich bekenne: Ich bin ein Liberaler Fundamentalist. Ich stehe zu den im Grundgesetz beschriebenen Grundrechten aller Bürger – und damit meine ich alle, die in unserem Staat leben.

Damit unterscheide ich mich schon in zwei wesentlichen Punkten von unserem xenophoben Innenminister Friedrich, der vom Grundgesetz allen Anschein nach so viel Ahnung hat wie vom Internet.

Die Grundrechte unseres Grundgesetzes wurden auch als Abwehrrechte gegen den Staat aufgestellt. Der Parlamentarische Rat und die Landtage haben seinerzeit  dem Volke bewusst Instrumente in die Hand gegeben, um sich gegenüber totalitaristischen und bürgerfeindlichen Bestrebungen zu wehren, wie Herr Friedrichs sie hier vertritt.

Ja, ich bin ein liberaler Fundamentalist, ein „Scheiß Drecksdemokrat„. Ich bin stolz darauf, dass für mich der Mensch wichtiger ist als der Staat, wichtiger als der Markt. Bei mir dreht sich alles um den Menschen.

Und ich werde unaufhörlich dafür kämpfen, dass Kontrollextremisten wie Herr Friedrich kapieren, dass es Bürger und sogar ein ganze Partei gibt, die diese Rechte ernst nehmen so wie das Recht, sich für diese Grundrechte gegen dem Staat zu wehren.

Herr Friedrichs: Untätigkeit beim Kampf für die Bürgerrechte gefährdet Leib und Leben Unschuldiger in Deutschland und gefährdet die Fundamente der freiheitlichen, demokratischen Grundordnung.

Ich bleibe nicht untätig, die Piratenpartei bleibt nicht untätig. Wir werden uns gegen ihren Totalitarismus wehren und die FDGO, das Grundgesetz und Deutschland schützen. Vor Ihnen und Ihresgleichen.

Ein  von Piraten gern zitierter Satz Ghandis lautet »Zuerst ignorieren sie dich, dann  lachen sie über dich, dann  bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.« Allen Anschein nach ist die dritte  Phase eingeläutet. Weiterlesen

Ich klaue Ben einfach den Titel seines exzellenten Blogposts, um ihn mit meinem beipflichten und meinen Senf dazu zu geben. Ich bin Pirat, es liegt in meiner Natur, Wissen und Meinungen aufzunehmen, zu verbreiten, kopieren und verändern. Lest zuerst seinen Blogpost, dann wird meiner umso verständlicher.

Wie andere Menschen sind auch Piraten in erster Linie Eunuchen: „Sie wissen, wie es geht“.
Zusätzlich dazu sind sie Eunuchen mit Fachkenntnis in einem, meist speziellem, Gebiet und verfallen dem, was ich „Ingenieursdenke“ nenne. Das Konzept ist nicht von mir – ich halte nur große Stücke davon und gebe es hier so gut ich kann weiter:
„Ich bin saugut in meinem Gebiet und kenne es in- und auswendig. Wenn ich mich also zu anderen Gebieten äußere habe ich dann wohl dieselbe Kompetenzbasis wie in meinem Spezialgebiet.“ WRONG! Try Again!
Und es ist nicht ein Mal Arroganz, eher Betriebs- oder Fachblindheit, die sie dabei blendet.

Das erste, was Piraten lernen müssen (jeder von uns) ist, dass wir keine Ahnung haben – vom politischen Spiel, von den Notwendigkeiten politischen Handels. Zum einem sympathisch, weil wir eben Quereinsteiger sind – nicht verbraucht und verkrustet wie die Etablierten. Zum anderen nervig, wenn wir nicht über das Niveau wachsen. Das Potential nach oben ist hoch. Piraten, runter vom hohen Roß, Fachleuten zuhören und lernen, was das Zeug hält!

Stephan Urbach, der sich tatsächlich den A…llerwertesten für ACTA aufreißt und das Thema auch endlich in den Medien positionieren durfte, sollte für uns alle ein Beispiel und eine Leitlinie sein:
Für Piraten ohne Amt, weil es beweist, dass man bei uns mit Fachkompetenz in EINER Sache ein Thema aufwerten kann und intern wie extern reüssieren kann.
Für Vorstände, damit sie kapieren, dass sie nicht alles selber machen müssen, sie müssen es nur im Auge behalten, reagieren und helfen, wenn und wo notwendig und regelmäßig fragen.
Und für jeden Piraten, mit und ohne Amt, weil es beweist, dass sich Engagement auszählt. Stephan hat uns Piraten in der Öffentlichkeit gesetzt, und dabei klar Position im Namen der Partei bezogen. Die Öffentlichkeit hat es wahrgenommen, und weiter gegeben.

Ja, wir Piraten haben einen Umsetzungproblem.
Zu viele Piraten diskutieren, ohne daraus einen Diskurs zu machen, der uns alle geistig ernährt. Sie dissen sich lieber gegenseitig.
Zu viele Vorstände trauen sich nicht zu entscheiden. Auch deswegen, weil es immer einen Pirat geben wird, der dagegen ist. Und es besser weiß, weil „er weiß, wie es geht“.
Validom hielt einen exzellenten Vortrag cum Workshop bei der Operation Magellan 2010 aka „Aktiventreffen“, und ich sah Erwachen und Verständnis in den Augen vieler Piraten: „Feedback-Kultur oder: Kritik, Diskussion, Debatte. Menschen untereinander“. Wir sollten ihn on Tour schicken zu allen Treffen der Piraten, weil es sicher die Diskussionskultur überall verbessern würde.
Und unsere Vorstände allerorten brauchen eine dickere Haut und müssen lernen, wie Leadership funktioniert.  Sie müssen lernen zuzuhören, zu entscheiden, zu bewegen.

Es gibt viel zu tun. Ist das nicht spannend?!

Wenn ich mein Studium hätte bezahlen müssen, hätte ich wohl nie einen Abschluss geschafft. Ich musste zwar arbeiten, um mir das Leben neben dem Studium zu leisten, aber das war in vertretbarem Rahmen, geschadet hat’s mich nicht. Heutzutage bin ich ein wohlhabender Bürger, der munter seine Steuern bezahlt und ein gutes Leben genießt. Weiterlesen

Vorgestern verbrachte ich einen angenehmen und interessanten Abend mit Jimmy Schulz (MdB, FDP), und mit mir einige andere Piraten (und ein Grüner). Ich kenne Jimmy seit gut sechs oder zehn Jahren, und schon damals kam er mir wie der letzte Liberale in der FDP vor. Ihm glaube ich, wenn er sagt, dass er mit aller Kraft gegen Zensursula kämpft, gegen SWIFT, ACTA und andere Schweinereien, die auf Bundes- und EU Ebene geschehen. Dafür auch an dieser Stelle einen Herzlichen Dank an ihm, wie auch dafür dass er sich unseren bohrenden Fragen und meinen spitzen Bemerkungen stellte. Weiterlesen

Liebe Frau Merk,
wo soll ich anfangen?

Also: Kinderpornographie ist nicht dasselbe wie Pornographie, die sich Kinder anschauen.

„Fisting“ ist eine sexuelle Praxis, die allen Anschein nach manchem Menschen gefällt. Solange Geber und Empfänger damit einverstanden sind ist sie vollkommen legal und Teil der freien Entfaltung der Persönlichkeit.

Diese Wiederum ist ein Grundrecht. Mir ist bewusst, dass die CSU/CDU die Grundrechte lieber heute als gestern abschaffen möchte. Aber trotzdem…

Sog. „Killerspiele“ haben mit sexueller Gewalt an Kindern oder von Kindern gegeneinander nicht die Bohne was zu tun.

Löschen ist die einzige wirksame Methode gegen Websites mit Kinderpornographie. Mir ist bewusst, dass sich die CSU/CDU vor allem damit auskennt, Probleme unter’m Teppich zu kehren. Das mag für einen Politiker eine gute Idee sein. Für einen Bürger, der etwas gegen KiPos machen möchte eher nicht.

Dass sie sich mit Pornografie, Fisting und Computerspielen nicht auskennen ist nicht verwerflich. Dass sie trotzdem den Mund aufmachen, um etwas dazu zu sagen beweist Ihren Dilettantismus und belegt, dass man keine besondere Qualifikation braucht, um Politiker oder aber Minister zu werden.

Oder vielleicht ist blöd daher reden die einzig nötige Qualifikation? Das würde so einiges erklären in Bayern und in Deutschland.

Ich lese in einem Online Artikel, dass es den Japaner gelungen ist, eine Ladestation für Elektroautos zu entwickeln, die nur sechs Minuten braucht, um einen normalen E-Wagen aufzuladen. Das ist auch deswegen möglich, weil sich japanische Auto Hersteller sehr früh auf einen gemeinsamen Standard für Ladestecker geeinigt haben. Weiterlesen

ELENA, das bürokratische Monster, das Arbeitnehmer verfolgen darf und Arbeitgeber zu höherer Bürokratie getrieben hat, wird anscheinend ausgesetzt. Nicht, weil es ein weiterer Eingriff in die Rechte der Bürger wäre. Nicht, weil es die Schnüffelei des Staates weiter unterstützt hätte.

Sondern aus Kostengründen.

Na, das ist eine Ansage, oder? „Aus Kostengründen muß die Bundesregierung die weitere Einschränkung der Bürgerrechte auf unbestimmte Zeit verschieben.Weiterlesen

Laßt uns was klar machen. Als Urheber von Kunst- und anderen kreativen Werken ist man heutzutage ein armes Schwein. Nur Wenige können wirklich gut davon leben. Ich glaube  gerade Piraten sind sich einig, dass sich die Situation erheblich ändern muss. Deswegen wollen wir mit aller Kraft gegen die kämpfen, die den Urhebern das Geld aus der Tasche ziehen. Weiterlesen

Polizist ist ein harter Job: Schichtdienst, trotz aller Sonntagsreden miserabel bezahlt. Man wird zum Büttel der Politik gemacht, man reibt sich auf. Man sieht üble Kollegen, die nicht bestraft werden. Man wird auch sonst tagtäglich mit dem Bösen konfrontiert. Weiterlesen