Verkauft sich die EU-Komission an Microsoft?

Die EU Kommission kämpft für den Verbraucher in der EU… außer wenn es um offene -standards und Open Source geht. Anscheinend eingelullt vom Sirenengesang des verurteilten Monopolisten Microsoft plant sie, eben diese offene Standards fallen zu lassen von der „Digitalen Agenda“ der EU. Man fragt sich, was Microsoft der Komission angeboten hat, damit sie ihre Meinung ändert. Gute Argumente? Von Microsoft bin ich keine guten Argumente gewohnt…

Das Wohl der Bürger der EU hat die Kommission hier auf gar keinen Fall im Auge, genauso wenig wie das wohl der kleinen und mittleren Unternehmen in Europa, denn sie liefert die EU in den Händen eines US-amerikanischen Monopolisten, der wiederholt dadurch aufgefallen ist, das es widerrechtlich agiert hat.

Es wird Zeit, den ganzen Lobbyismus-Sumpf in Europa trocken zu legen. Es wird Zeit, denen direkt die Meinung zu geigen. Natürlich respektvoll. Aber sie sollten wissen, daß wir deren Schritte beobachten, und daß wir nicht akzeptieren werden, daß sie Europa an Monopolisten verkaufen.

Ein Beispiel Text für euren Brief hat der ehemalige Spanische grüne EUParl Abgeordnete David Hammerstein veröffentlicht

Und das sind die Personen und Adressen, die ihr für eure Meinung nutzen solltet:
Joaquín Almunia: direkt über die Site
Michel Barnier: email Link
Antonio Tajani: email Link
Neelie Kroes: Mail an die Assistentin

Und hier findet den für euren Bundesland zuständigen EU-Parlamentarier. Ihn solltet ihr darauf hinweisen, was die Komission Mal wieder hinter verschlossenen Türen aushegt – Denn auch die Parlamentarier haben nach SWIFT und ACTA die Nase voll vom Lobby Sumpf in der EU.

Tut euch einen Gefallen, tut uns allen ein Gefallen und schreibt.
Ich habe es schon getan.